Monographien unter Open-Access-Lizenz publizieren. Oder: eine Odyssee durch Papier und Bytes

Als ich beschlossen habe meine Magisterarbeit zu veröffentlichen, habe ich nicht erwartet, dass es so kompliziert werden würde. Ich dachte, ich stelle das Dokument einfach als PDF auf die Webseite, natürlich unter eine freie Lizenz (CC-BY 3.0 DE), und dann kann jeder es runterladen, kopieren, verteilen, ausdrucken, zerschreddern wie er eben möchte, Hauptsache, ich werde als Urheber genannt, alles nur für Ruhm und Ehre. Reich wird man mit geisteswissenschaftlichen Büchern eh nicht. Das alles wäre gar kein Problem gewesen und auf diese Weise habe ich auch meine Hausarbeiten hier im Blog veröffentlicht. (Dafür könnte man auch öffentliche Wissenschafts-Repositorien nutzen, wegen Langzeitarchivierung und besserer Verfügbarkeit, aber auch so war ich zufrieden.) Open Access ist mir wichtig, weil ich daran glaube, dass wissenschaftliche Inhalte frei verfügbar sein müssen (mehr: Manifest der Digital Humanities). Dazu kam bei meiner Magisterarbeit der „einfache“ Wunsch, das Buch auf Papier drucken zu lassen, so richtig mit ISBN und Verlag und Eintrag in der Deutschen Nationalbibliothek.  “Monographien unter Open-Access-Lizenz publizieren. Oder: eine Odyssee durch Papier und Bytes” weiterlesen

Wissenschafts-Videos mit Prezi: "Juwelen der Psychologie"

Ein Freund von mir hatte vor einiger Zeit die Idee kurze und schnelle Videos zu machen, in denen er die wichtigsten Inhalte aus dem Psychologie-Studium auf den Punkt bringt, frei nach seinem Motto: “Wissen, das einmal gut aufbereitet im Netz ist, kann vielen anderen Menschen nutzen.” Vor kurzem hat er die ersten Videos online gestellt.

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RSS-Feeds mit Yahoo Pipes bearbeiten

RSS-Feeds sind eine sehr praktische Sache. Neue Artikel der Wissenschaftler im Blogportal de.hypotheses.org zum Beispiel werden mit Hootsuite dank RSS-Feeds in die sozialen Medien weitergeleitet. Dabei störte mich, dass man nicht erkennen konnte aus welchem Blog die Überschriften in den Tweets stammten.

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7 nützliche WordPress-Plugins für Wissenschaftler

Wenn Wissenschaftler bloggen, dann haben sie besondere Anforderungen: Sie möchten zitieren und zitiert werden. Vielleicht möchten sie bei der VG-Wort Geld verdienen. Und sie möchten ihre Bücher und PDFs direkt ins Blog einbinden können. Hier beschreibe ich sieben Plugins für WordPress und einen PDF-Einbettungsservice, die diese Anforderungen zu erfüllen helfen. “7 nützliche WordPress-Plugins für Wissenschaftler” weiterlesen

Wissenschaftliche Poster: mein Favorit beim ECP2013

Wissenschaftliche Poster können sehr unterschiedliche Qualität haben. Aus persönlicher Sicht möchte ich ein paar Details eines Posters besprechen, dass mir beim ECP2013 besonders gut gefallen hat.

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Clash of Digitalisation: Akademiker vs. Blogger

Die Welt der Blogger und die Welt der Akademiker treffen beim wissenschaftlichen Bloggen aufeinander. Ich möchte ein paar unfertige Gedanken, Eindrücke und Fragen dazu hier sammeln, die zur Diskussion einladen sollen. “Clash of Digitalisation: Akademiker vs. Blogger” weiterlesen

Selbsthosten macht Spaß! TinyTinyRSS, Tweetnest & Yourls

Google macht Ende diesen Monats den Dienst Google Reader dicht. Bisher konnte ich damit wunderbar RSS-Feeds aller meiner Lieblings-Internetseiten  abonnieren. Beim Frühstück (und Abends) habe ich so keine Zeitung gelesen (was ich sehr lange nicht mehr gemacht habe), sondern einfach meinen RSS-Reader gestartet und die Überschriften gescannt, ein paar Artikel gelesen und weiterverbreitet. Das Webinterface von Google Reader war okay, aber am Liebsten las ich die RSS-Feeds mit der Reeder-App. Diese App gibt es sowohl für  Mac als auch für iOS und synchronisierte mit Google Reader. So bekam ich überall frische News.

Google will nicht mehr, warum auch immer. Zumindest kann man seine Feeds alle exportieren und woanders weiter nutzen.  Veränderungen bringen Innovationen mit sich. Viele neue Dienste sind aufgetaucht und bieten sich jetzt an. Da ich aber keine Lust auf ständige digitale Umzüge habe, wenn der nächste Dienst dicht macht oder Geld will, habe ich gleich mal auf meinem eigenen Webserver ein paar frische OpenSource-Dienste installiert, die überraschend gut sind, wenn es auch etwas Arbeit kostet, sie zu installieren. “Selbsthosten macht Spaß! TinyTinyRSS, Tweetnest & Yourls” weiterlesen

Monatsüberblick Mai 2013 – #IronBloggerBonn und Community Management de.hypotheses.org

Bei der re:publica 2013 haben Johannes, Charlotte und ich beschlossen, eine Ironblogger-Gruppe in Bonn zu gründen. Ironblogger verpflichten sich jede Woche zu bloggen, ansonsten zahlen Sie 5€ in das digitale Gruppensparschwein. Mittlerweile wächst die Bonner Gruppe fleißig und Johannes hat sie letzte Woche bei der Socialbar in Bonn vorgestellt. Ich gehörte schon zweimal zu den „faulenBloggern, trotz einer sogenannten “Testwoche”. Das will ich diese Woche nicht wieder geschehen lassen!
Daher gibt es diese Woche einen kleinen Überblick über die Blogartikel in meinen „faulen Monat“ Mai.

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Goldgräberstimmung in den Digital Humanities. Oder: Wenn Algorithmen filtern helfen #dhiha5

Dies ist ein Beitrag für die Blogparade #dhiha5: „Forschungsbedingungen und Digital Humanities: Welche Perspektiven hat der Nachwuchs?“

Bisher gilt für Zeitschriften in der Wissenschaft das Prinzip: erst Peer-Review, dann Veröffentlichung. So ist die Veröffentlichung selbst schon ein Maßstab für Qualität, ebenso wie der Name und der Ruf der Zeitschrift und der Ruf der Wissenschaftler, die den Artikel vor der Veröffentlichung verbessern. (Bei Monographien ist das etwas anders, da erscheinen die Rezensionen erst nach der Veröffentlichung).

Im Rahmen der „Digital Humanities“ hört man häufiger den neuen Leitspruch: „Publish first, filter later.“ Egal, ob es ein großer oder kleiner Gedanke ist, er soll publiziert werden, und nie war das einfacher als in der digitalen Welt der Einsen und Nullen. Gefiltert wird dann im Nachhinein über RSS-Feeds, Kommentare, Verlinkungen in Blogs und sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Google Plus und Academia.edu, sodass am Ende nur noch die wissenschaftlichen „Goldstückchen“ übrig bleiben. “Goldgräberstimmung in den Digital Humanities. Oder: Wenn Algorithmen filtern helfen #dhiha5” weiterlesen

Software-Workflow und Hardware-Übersicht 2013

Angeregt durch Daniel bei juiced.de, der eine Blogparade zu diesem Thema veranstaltet, möchte ich vorstellen, welche Software (und Hardware) ich nutze und erklären, warum ich diese Auswahl momentan als die optimale für mich erachte. Bestimmt ist es auch interessant diesen Artikel in ein paar Jahren nochmal zu lesen und zu sehen, wie sich (meine) Technik-Welt wieder verändert hat. “Software-Workflow und Hardware-Übersicht 2013” weiterlesen