Geschichten zum (digitalen) Vorlesen

Manches Mal bin ich in die Bibliothek in Bonn gegangen und habe mir gedacht: wer soll das alles jemals lesen? Ähnlich geht es mir heute, wenn ich Twitter öffne. 1432 ungelesene Tweets nach einem halben Tag. Und trotzdem lohnt es sich mit dem Lesen anzufangen, vor allem mit dem Vorlesen. Und da freut man sich als Papa doch immer über gute Tipps, gerne auch digitaler Art. Also: Twitter aufgemacht, und nach Kinderlesetipps gefragt:

Antworten gab es zu genüge, weitere dürft ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen:

re:publica 2016. Oder: Wenn Bonn sich in Berlin trifft

re:publica 2016
re:publica 2016

Menschen, die irgendwas mit Internet machen, treffen sich einmal im Jahr beim Klassentreffen in Berlin, um sich auszutauschen und vor allem nach vorne zu blicken. Wohin entwickelt sich die digitale Gesellschaft? Ich erhoffte mir Inspirationen und Anregungen, aber irgendwie hat es dieses Jahr nicht so richtig gefluppt.
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Töten Bonner Blogs die Pressemitteilung? BarCamp Koblenz 2015 #bcko15 zum Thema “Digitaler Kommunikation”

Bei wenigen anderen Konferenzen erlebe ich soviel Inspiration und Vernetzung wie bei BarCamps. Darum war es klar, dass ich am 7. und 8. August beim BarCamp Koblenz teilnehmen wollte. Hervorragend organisiert wurde es von Sascha Böhr und Björn Schumacher (247Grad), Christoph Krause (Handwerkskammer Koblenz) und Lars Wienand (Rheinzeitung) als auch den weiteren Partnern und Sponsoren GLSBank und camaze, dem Helferteam und allen TeilnehmerInnen, denen mein Dank zum gelingen der Veranstaltung gehört. Es folgt nun eine Zusammenfassung aus Tweets, Instagrams und meinen textuellen Erinnerungsfetzen dazwischen. Töten Bonner Blogs die Pressemitteilung? BarCamp Koblenz 2015 #bcko15 zum Thema “Digitaler Kommunikation” weiterlesen

Internetcafés in München (Fortbildung Online-Video I)

Der Bereich Online-Video wächst und wächst, aber selbst ein qualitativ hochwertiges Video zu erstellen ist gar nicht mal so einfach. Darum hat die Max Weber Stiftung Charlotte Jahnz und mich zu einer Fortbildung bei der Akademie der Bayerischen Presse geschickt, bei der wir alles wichtige zu diesem Thema gelernt haben.

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re:publica 2014: Als David Hasselhoff sang und Geschichte getwittert wurde #rp14

Dieses Jahr war ich zum zweiten Mal bei der re:publica, aus der mittlerweile nicht nur ein Blogger-Klassentreffen, sondern auch eine (digitale) Gesellschaftskonferenz geworden ist. Man trifft Wissenschaftler, Marketingleute und Menschen, die einfach aus Leidenschaft bloggen, twittern, instagrammen, einfach weil sie in diesem Netz sind, arbeiten, sich vernetzen oder sich dafür interessieren.

#selfietime mit Jürgen Vielmeier und Karin Krubeck
#selfietime mit Jürgen Vielmeier und Karin Krubeck

Viele Menschen kannte ich schon vor der Konferenz, weil ich mich auf Twitter vernetzt hatte oder die Blogs las. Umso schöner ist es dann, wenn man sich persönlich trifft, Ideen austauscht oder einfach auf dem Hof oder dem sogenannten  “Affenfelsen” “rumhängt”, was aber angesichts des engen Zeitraums nur selten passierte. Ohne einzelne Namen zu nennen, möchte ich einfach Danke sagen. Wichtig ist deshalb: wenn man die Wahl hat zwischen einer Session und einem guten Gespräch, dann sollte man immer das Gespräch vorziehen. Die Sessions kann sich immer später noch einmal anschauen. Auch wenn ich vor allem die Zeit für Gespräche genutzt habe, gibt es ein paar Sessions, die ich weiterempfehlen möchte.

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"App geht’s" für die Bonner Blogs

Mit BonnerBlogs.de bastele ich nebenbei an einem Blog-Aggregator für die Bonner Blogosphäre. Aktuell sind es 240 Blogs, die ich aus dem Postleitzahlenbereich 53xxx gesammelt habe. Um den BonnerBlogs zu folgen, kann man sich selbst den Dienst aussuchen, den man am liebsten mag, sei es Facebook, Twitter, Google+, RSS-Feeds oder Newsletter oder seit neuestem: Apps. Empfehlenswert finde ich selbst den Newsletter, der mir morgens um 6 Uhr den Überblick über den Vortrag verschafft, quasi eine Blogzeitung aus Bonn mit ganz individuellen Artikeln, sortiert nach Kategorien. Eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten die Bonner Blogs gesammelt zu abonnieren finden sich hier:

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Warum man im Web 2.0 nicht mehr von "Zielgruppen" sprechen kann

 

Safari-Erweiterung zum Senden von Links an Twitter

Mein MacBook von 2007 unterstützt nicht mehr die neueste Version von MacOS: 10.9. So bleiben mir neue Funktionen verwehrt, wie beispielsweise die Integration von Twitter im Apple-Browser Safari. Mit der neuesten Version kann man im Browser mittels eines kleinen Buttons sofort Links tweeten. So einen Button wollte ich für mein MacBook mit MacOS 10.7.5 (und Safari 6.1) auch haben, konnte aber keine aktuelle Erweiterung finden. Safari-Erweiterung zum Senden von Links an Twitter weiterlesen

RSS-Feeds mit Yahoo Pipes bearbeiten

RSS-Feeds sind eine sehr praktische Sache. Neue Artikel der Wissenschaftler im Blogportal de.hypotheses.org zum Beispiel werden mit Hootsuite dank RSS-Feeds in die sozialen Medien weitergeleitet. Dabei störte mich, dass man nicht erkennen konnte aus welchem Blog die Überschriften in den Tweets stammten.

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Selbsthosten macht Spaß! TinyTinyRSS, Tweetnest & Yourls

Google macht Ende diesen Monats den Dienst Google Reader dicht. Bisher konnte ich damit wunderbar RSS-Feeds aller meiner Lieblings-Internetseiten  abonnieren. Beim Frühstück (und Abends) habe ich so keine Zeitung gelesen (was ich sehr lange nicht mehr gemacht habe), sondern einfach meinen RSS-Reader gestartet und die Überschriften gescannt, ein paar Artikel gelesen und weiterverbreitet. Das Webinterface von Google Reader war okay, aber am Liebsten las ich die RSS-Feeds mit der Reeder-App. Diese App gibt es sowohl für  Mac als auch für iOS und synchronisierte mit Google Reader. So bekam ich überall frische News.

Google will nicht mehr, warum auch immer. Zumindest kann man seine Feeds alle exportieren und woanders weiter nutzen.  Veränderungen bringen Innovationen mit sich. Viele neue Dienste sind aufgetaucht und bieten sich jetzt an. Da ich aber keine Lust auf ständige digitale Umzüge habe, wenn der nächste Dienst dicht macht oder Geld will, habe ich gleich mal auf meinem eigenen Webserver ein paar frische OpenSource-Dienste installiert, die überraschend gut sind, wenn es auch etwas Arbeit kostet, sie zu installieren. Selbsthosten macht Spaß! TinyTinyRSS, Tweetnest & Yourls weiterlesen