Angeregt durch Daniel bei juiced.de, der eine Blogparade zu diesem Thema veranstaltet, möchte ich vorstellen, welche Software (und Hardware) ich nutze und erklären, warum ich diese Auswahl momentan als die optimale für mich erachte. Bestimmt ist es auch interessant diesen Artikel in ein paar Jahren nochmal zu lesen und zu sehen, wie sich (meine) Technik-Welt wieder verändert hat.

Vorab: Das perfekte System für jeden gibt es nicht und die Auswahl ist durch persönliche Vorlieben bestimmt. Wenn ein Programm Euch neu war und es Euch geholfen hat oder Ihr Vorschläge zur Optimierung habt, dann freue ich mich über einen Kommentar.

MacOS 10.7 und iOS 5

Bis etwa 2005 kannte ich nur Microsoft Windows XP und ich war davon überzeugt, dass es die beste Wahl ist. Die Vorteile waren die günstige und austauschbare Hardware, der Quasi-Standard von Microsoft Office (damals gab es kein Office für Mac) und die Möglichkeit zu Spielen.

Als ich Ubuntu ausprobierte wurden mir auch die vielen Nachteile von XP klar. Virenscanner bremsen das System aus, es wurde mit der Zeit unstabil und stürzte ab. Es machte mir Spass mich in die Tiefen des offenen Codes von Ubuntu vorzubohren, jeden kleinen Winkel im Betriebssystem kennen zu lernen, so lange im Quellcode und den Paketen zu frickeln, bis auch die TV-Karte ohne mitgelieferte Treiber unter Linux funktionierte. In dieser Zeit habe ich enorm viel darüber gelernt, wie Betriebssysteme unter der Haube funktionieren. Spiele interessierten mich nicht mehr so, wie das System auf dem sie liefen. Und ich war begeistert von freier Software, der OpenSource-Idee und was ich deswegen alles gelernt habe.

Etwa 2007 habe ich ein größeres Update eingespielt und nichts ging mehr. Tagelang habe ich verzweifelt gesucht und probiert, aber das System war nicht mehr zu starten. Auch vorher war ich schon häufiger frustiert, weil Software-Updates unter Ubuntu dafür sorgten, dass alte Konzepte rücksichtslos über den Haufen geworfen wurden und der User mit der Migration zur neuesten Software irgendwie klar kommen musste. Auch wenn Linux prinzipiell überall und ewig stabil lief, auf meinem uralten Laptop oder auf Supercomputern – ich war enttäuscht. Von dem Tag an wünschte ich mir ein stabiles und vertrauenswürdiges System, das auch einfach mal produktiv läuft. (Vielleicht war es auch mein Fehler, dass ich wirklich alles anpassen wollte, was ich anpassen konnte.)

Die Mac-Hardware kostete mehr Geld, aber auch Software und das gesamte Ökosystem darum haben einen Wert, wenn sie stabil und benutzerfreundlich sind, Updates funktionieren und alles dabei auch noch hübsch anzusehen ist. Es hat sich aus meiner Sicht bisher immer gelohnt, diesen Mehrpreis für Apple-Produkte zu zahlen, auch wenn es am Anfang manchmal weh getan hat. 2007 habe ich dann mein erstes MacBook gekauft, das ich bis heute hege und pflege.

Ich musste mich erneut umgewöhnen, aber das war kein Problem seit Ubuntu. Aha, iTunes kontrolliert, wo die Musik liegt. Dafür synchronisiert es die Musik mit meinem Handy, ohne dass ich manuell Dateien hin- und herschieben muss. Daran kann man sich gewöhnen. Selbst Termine wurden perfekt synchronisiert, egal wie ich sie auf unterschiedlichen Geräten geändert hatte. Ein Traum wurde wahr, den ich unter Linux nie realisieren konnte, weil die Bluetooth-Unterstützung mit meinem Handy nie wirklich funktioniert hatte! Es ist dieser Satz „It just works“, den ich beim Mac bis heute am ehesten realisiert sehe. Und wenn ich wieder Lust habe zu frickeln, ist das mit der Unix-Basis von MacOS, die die gleichen Wurzeln wie Linux hat, immer noch gut möglich. Selbst Windows 7 oder 8 lockt mich heute nicht mehr weg von meinem mittlerweile vollständigen Ökosystem, das (meistens) reibungslos miteinander interagiert, vom MacBook über iPad bis zum AppleTV. Es ist nicht immer perfekt, aber es erfüllt besser als alle anderen Betriebssysteme meine Bedürfnisse, die nach allen Erfahrungen durchaus anspruchsvoll geworden sind.

Aber Apple übt auch Zwang aus. Mein MacBook von 2007 unterstützt die neueste Version von MacOS 10.8 Mountain Lion nicht mehr. Apple sorgt so dafür, dass ich bald wieder genug Geld in die Hand nehme, um mir das neueste Gerät zu kaufen. Die neuesten Features (wie Airplay Mirroring) werden so zum Lockmittel, auch wenn sie meistens nicht so wichtig sind und die alte Hardware immer noch völlig in Ordnung ist und die neuen Features prinzipiell auch unterstützen konnte. Interkompatibiltät mit anderen Herstellern ist Apple auch nicht so wichtig. Dafür läuft es zwischen den eigenen Geräten rund.

Dieser Käfig ist golden, aber er ist golden! (Andere würden betonen „…,aber er ist ein Käfig“ und sie hätten auch Recht.)

Software

Informationsverarbeitung

Vor 20 Jahren saß der Durchschnittsbürger morgens am Frühstückstisch und las seine abonnierte Tageszeitung um sich zu informieren, was in der Welt los ist. Heute funktioniert meine Informationsverarbeitung dank der Medienvielfalt des Internets ganz anders. Es ist viel personalisierter, aktueller, dezentralisierter, aber deswegen auch schwieriger zu ordnen und filtern. RSS-Feeds und Tweets sind meine Hauptinformationsquellen.

In der App Reeder (Mac, iPad, iPhone) lese ich die bei Google Reader gesammelten RSS-Feeds. Ich abonniere dort Zeitungswebseiten, wie Spiegel Online, Zeit.de oder Tagesschau.de. Auch verschiedene Wissenschaftsseiten, wie Scilogs.de, hypotheses.org oder Science und Nature durchsuche ich nach interessanten Neuigkeiten. Besonders interessieren mich auch IT-News, darunter Giga.de, Pro-Linux.de, Heise.de, Golem.de und Netzwelt.de. Auch viele Blogs aus dem Netz sind dabei, wie fefe, stadt-bremerhafen.de oder der Aggregator rivva.de (Dort werden alle wichtigen Blogposts angezeigt, die im Netz gerade diskutiert und geteilt werden). Alle Artikel, die ich genauer lesen möchte, speichere ich für später mit Readability.com oder ich öffne sie sofort in Safari. Wenn meine Lesezeit abgelaufen ist, speichere ich längere Artikel in der Leseliste von Safari ab und kann sie so unterwegs auf dem iPhone oder iPad (auch offline) weiterlesen.

Bei Twitter geht es persönlicher zu. Dort folge ich vor allem Menschen, die bereit sind zu kommunizieren (somit keinen Nachrichtentickern), vor allem aus dem Raum Bonn (siehe meine Twitter-Liste Bonn). Auch Software- und Wissenschaftsnews abonniere ich hier, wenn sie persönlicher sind oder kein RSS-Angebot existiert. Ich nutze am liebsten Tweetbot (Mac, iPad, iPhone). Es speichert und synchronisiert meinen Lesestand in der Timeline über alle Geräte hinweg und hilft mir mit einem Wisch nach links oder rechts Unterhaltungen besser nachvollziehen zu können. Dreifach-Tippen übersetzt mir japanische Tweets.

Die Frage, warum man so viele Informationen sammeln und filtern muss, ist durchaus berechtigt! Ich versuche mir selbst ein Zeitlimit zu setzen, die ich für diese Informationsverarbeitung nutzen möchte. Alle bisherigen Versuche der Menschheit, inklusive meiner eigenen, das Internet zu Ende zu lesen, sind meines Wissens gescheitert. Andererseits fragt auch niemand, warum man morgens eine Zeitung liest. Ist das gleiche Bedürfnis: Neugier! Die darf nur nicht zur Sucht werden, angesichts der Fülle von interessanten Inhalten im Internet.

Wissenschaftliche Textproduktion

Zum Studium, zum Arbeitsleben und privat gehört es immer wieder dazu, auch längere Texte oder Code zu schreiben. Es reicht nicht, die Informationen nur zu lesen und zu sammeln, sie müssen auch weiterverarbeitet und genutzt werden.

Wenn es um größere Datensätze geht, nutze ich Filemaker Pro 12 (Mac, iPad, iPhone). Damit kann ich nicht nur relationale Tabellen erstellen, sondern automatisierte Datenverarbeitung betreiben, schöne Layouts für die Datendarstellung und -ausgabe erstellen und beispielsweise Skripte schreiben, die Daten irgendwo aus dem Netz saugen (WebScraping) oder die tausend personalisierte Briefe innerhalb von wenigen Minuten erstellen. Filemaker ist eine 100% Tochter von Apple und das merkt man bei der Benutzerfreundlichkeit. Natürlich, wenn ich wissenschaftlich Statistiken berechnen muss, importiere ich die Daten doch wieder in SPSS (Mac), aber auch das ist kein unlösbares Problem.

Um Code zu bearbeiten, ist Sublime Text 2 (Mac) das Tool meiner Wahl, weil es verschiedene Codes erkennt, bunt einfärbt und an der rechten Seite einen schönen Überblick über längere Codetexte gibt. Auf dem iPad brauchte ich sowas bisher nicht.

Um wissenschaftliche Texte zu erstellen, sieht mein Workflow in etwa so aus: Alle Bücher, Artikel, Medien, die von Interesse sind, speichere ich in das kostenlose und freie Literaturverwaltungsprogramm Zotero. Zotero gibt es als Plugin für Firefox (so kann es auch Webseiten archivieren) oder als Standalone-Version. Ich habe mir einen eigenen Zitierstil erstellt, der mir gefiel, mit der Citation-Style-Language hat man da alle Möglichkeiten zur Individualisierung. Wenn ich in der Bibliothek oder Bücherei meiner Wahl online ein Buch bestelle, kann ich die Metadaten mit einem Mausklick in meine Datenbank übernehmen und muss nicht stundenlang alles von Hand eingeben. Ich kann Notizen mit Zitaten oder Zusammenfassungen erstellen, Tags vergeben und die Literatur danach sortieren, oder die Angaben miteinander verknüpfen, bspw. Aufsatz und der dazugehörige Sammelband.

Nach der Sammlung folgt das Schreiben. Und hier muss ich zugeben: Ich finde Apple iWork mit Pages (Mac, iOS), Keynote (Mac, iOS) und Numbers (Mac, iOS) schön, es gibt viele tolle Funktionen, wie die Synchronisierung der Dokumente über iCloud, oder automatisch erscheinende Hilfslinien zur Anordnung von Elementen im Dokument, die Microsoft sich mittlerweile auch abgeschaut hat. Aber Microsoft Office 2011 (Mac) bleibt der Platzhirsch zumindest für Textverarbeitung auf meinem Computer. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon jahrelang damit gearbeitet habe und nun wirklich jede kleinste Funktion kenne. Sei es Indexerstellung oder bedingte Kapitelüberschriften der zweiten Ebene. Ich weiß, was ich tun muss, um diese Sachen zu erledigen. Auch Latex interessierte mich, aber für geisteswissenschaftliche Texte will ich doch lieber WYSIWYG und nicht erst ein PDF kompilieren müssen.

Ein wichtiger Grund ist auch, dass es bisher nur für Microsoft Office ein Plugin von Zotero gibt. Jetzt kommt nämlich der Moment des Flows im Workflow: Früher sprang ich in die Fusszeile und suchte mir mühevoll die notwendigen Angaben für ein korrektes Zitat zusammen. Das war anstrengend, so dass ich mich nicht darüber wundere, wenn in Zeiten der Schreibmaschine die Doktoranden da gerne einmal etwas lässiger herangegangen sind. Heute wie damals ist das keine Entschuldigung: Aber mit Zotero ist sauberes Zitieren wirklich keine Mühe mehr. Klick auf „Zitat einfügen“, per Stichwort das passende Buch suchen, Seitenangabe, einfügen, fertig! Den Zitierstil kann man auch danach noch nach belieben anpassen. Das Literaturverzeichnis erstellt sich genau so einfach und bleibt stets aktuell. Einfacher geht es wirklich nicht mehr! Kurzer Exkurs: Es gibt auch ein Zotero-Plugin für WordPress-Blogs: Zotpress! Damit kann man jetzt auch online einfach und richtig zitieren!

Medienkonsum

Ein anderes Bedürfnis ist Unterhaltung durch Medien, wie Musik, Filme oder Serien. Musik höre ich mit iTunes (Mac). Zur Fernsteuerung gibt es die Remote-App (iOS). Damit die Musikdatenbank nicht in Chaos ausartet, nutze ich MusicBrainz Picard (Mac): Mithilfe einer offenen Internetdatenbank taggt es die Musik richtig (frei nach meinen Wünschen) und verschiebt sie in den richtigen Ordner (zu iTunes hinzufügen, Link). Den Rest, wie Cover, passende ähnliche Musik (Genius) macht iTunes dann selbst.

Ich besitze keine Fernseher mehr, aber das betriebssystemweit schönste Stück Software, das noch viel mehr kann als nur „Fernseh gucken“: Elgato EyeTV 3 (Mac, iOS). Mit dem EyeTV Netstream Sat und dem EyeTV Sat Free kann ich in jedem Raum übers iPad LiveTV schauen, oder und das ist mein allerliebstes Feature: Aufnahmen programmieren und ansehen. Ich kann anhand von beliebigen Kriterien EyeTV anweisen, Sendungen aufzuzeichnen, zum Beispiel das heute-journal auf ZDF HD. Egal ob es pünktlich um 21:45 Uhr läuft oder später, mit einer eingebauten Programmzeitschrift (EPG) weiß EyeTV immer Bescheid. Man kann auch beliebige Kriterien auswählen, z.B. alle Dokumentarfilme mit „Korea“ in der Beschreibung, die in HD gezeigt werden und nach 2009 gedreht wurden. Oder: Alle Filme vom Regisseur Quentin Tarantino. So schaue ich alle meine Lieblingssendungen immer dann, wenn ich es kann und möchte. Und das in allerbester Qualität und nicht in SD – wie in den Mediatheken. Besonders gute Serien oder Filme kann ich archivieren oder exportieren. Und Werbung? Überspringe ich (sorry, Werbeindustrie)!

Plex (Mac, iOS) ist ein weiteres Programm, für das ich Begeisterung empfinden kann. Es analysiert die archivierten Filme und Serien (die ich z. B. mit EyeTV aufgenommen habe), sucht DVD-Cover und Kurztext, Schauspieler und viele weitere Informationen aus dem Netz zusammen und bereitet die Filmsammlung optisch hervorragend auf. Es ist eine Art persönliche digitale Videothek, die ich sogar von unterwegs zu jedem Ort der Welt streamen kann. Auch Freunde können meine Aufnahmen anschauen. Das ist tausendmal schöner als nur durch kryptische Dateinamen von Filmtiteln zu suchen, die einem nicht sofort etwas sagen.

Und wenn man dann genug vom Konsumieren der Medien hat? Dann erstellt man eben selbst Musik oder Podcasts mit GarageBand (Mac, iOS), schneidet einen Film mit iMovie (Mac, iOS) oder druckt einen wundervolles Foto-Album mit iPhoto (Mac, iOS).

Dienstprogramme

Auch der Computer selbst braucht immer wieder selbstreferentielle Zuwendung. Wenn es darum geht, den eigenen Computer aus der Ferne zu administrieren, helfen einem die Programme iTeleport (Mac, iOS) oder  Teamviewer (Mac, iOS). Schon oft erhielt ich unterwegs einen Anruf von Freunden oder Verwandten um Computersupport zu geben. Kein Problem: Einfach die entsprechende App auf Smartphone oder Computer starten, und schon kann ich mich von jedem Ort der Welt mit Internet mit dem Problemauslöser verbinden und ihn reparieren oder dem verzweifelten Benutzer eine Anleitung geben.

Es gibt auch die stillen Programme im Hintergrund, die man nicht bemerkt, die aber den größten Nutzen haben. 1Password (Mac, iOS) verwaltet meine Passwörter, damit sie so kompliziert und lang werden können, dass ich sie mir selbst nicht merken kann und andere sie nicht zufällig erraten können. Per App habe ich alle Passwörter auch unterwegs immer bei mir.

Cookie (Mac) ist super, weil ich es hasse, dass jede Webseite mich quer durchs Internet verfolgen kann (Ich gucke Euch an: Facebook, Google, und Ihr anderen Cookie-Werbe-Schleudern!). Mit der Software kann ich für jedes einzelne Cookie festlegen, ob es auf meinen Rechner bleiben darf oder nach 10 Minuten automatisch gelöscht wird.

Der Kontrollwahn macht auch nicht beim Netzwerkverkehr halt. Ich mag es nicht, dass jedes Programm „nach Hause telefonieren“ kann und mein Daten irgendwohin schicken kann. LittleSnitch (Mac) fragt mich bei jedem einzelnen Verbindungsversuch, ob das Programm raustelefonieren darf und wenn ja, mit wem und über welchen Port und wie lange.

Und zuletzt kommt der Retter in der Not: TimeMachine. Pro Jahr geht bei mir mindestens eine Festplatte kaputt, aber dank TimeMachine, welches bereits zu MacOS dazugehört, baue ich eine frische Festplatte ein, spiele die Daten zurück und innerhalb von drei Stunden arbeite ich genau an der Stelle weiter, wo ich vorher war. Genau einmal (2004) habe ich es erlebt, wie ich alle meine Daten verloren habe, weil ich kein vernünftiges Backup hatte. Seitdem verdrehe ich nur die Augen und mache einen Face-Palm, wenn ich höre: „Ich habe kein Backup, aber alles läuft prima. Mir ist noch NIE eine Festplatte kaputt gegangen.“ Irgendwann sitzt man dann tröstend neben dem Computer und kann rein nichts mehr machen. TimeMachine hilft übrigens auch, wenn man aus Versehen ein Dokument gelöscht hat. Man macht eine hübsche Zeitreise zurück und holt sich das Dokument aus der Vergangenheit wieder. Also macht immer schön Eure Backups! 🙂

Software nur fürs iPhone oder iPad

Die oben beschriebenen Programme gibt es meistens sowohl in einer MacOS- als auch in einer iOS-Version. Die folgende Software macht hingegen nur auf den mobilen Geräten Sinn.

Da ich öfter ins Ausland telefoniere und zu Hause Sipgate-VoIP nutze, also übers Internet telefoniere, habe ich auf mein iPhone die Groundwire-App (iOS) installiert. So kann ich überall, wo ich ins Internet komme, zu Festnetzpreisen ins Ausland telefonieren, ja sogar unterwegs Telefonate auf mein Festnetz annehmen. Selbst wenn ich gerade in Japan sein sollte. Auslandstarife interessieren mich seitdem bei Handyverträgen nicht mehr.

Dank TomTom Western Europe (iOS) brauche ich im Auto kein separates Navigationsgerät mehr. Wenn ich im Radio ein Lied höre, das mir gefällt, dessen Titel ich aber nicht kenne, nutze ich Shazam (iOS). Wenn im Radio nichts vernünftiges läuft, dann höre ich Podcasts am liebsten mit Instacast (iOS), weil auch Apple einmal Mist bauen kann. Deren eigene Podcast-App kann man getrost vergessen.

Natürlich immer dann, wenn man was wichtiges auf Wikipedia nachschlagen möchte, hat man kein Netz: Für solche Fälle habe ich die Enzyklopädie dank „All of Wiki“ (iOS) auch offline immer dabei.

Scanner sind unhandlich und langsam: Schneller und mobiler als mit JotNot Pro (iOS) kann nicht mal James Bond Dokumente scannen.

Bücher und Zeitschriften lese ich mittlerweile meistens auf dem iPad. Nur PDFs waren immer schwierig, weil ich diese auch kommentieren und markieren möchte. Mit GoodReader (iPad) ist das kein Problem mehr!

Und die Lagerfeuerstimmung ist mit den Gitarrentabulaturen von Ultimate Guitar Tabs HD (iPad) gerettet, wenn mir auch deren Abo-Modell nicht gefällt.

Hardware

Zum Schluss gibt es noch einen kleinen Hardware-Überblick:

  • Apple Macbook Mid 2007 am externen Monitor, selbst aufgerüstet mit 128 GB SSD und 500 GB Festplatte, 4 GB RAM und repariertem Lüfter.
  • Apple iPhone 4S, 32GB.
  • Apple iPad 3, 32 GB.
  • AppleTV.
  • Apple Airport Extreme.
  • Elgato EyeTV Netstream Sat.
  • Synology NAS DS410j mit 6TB RAID5.
  • Snom 300.
  • AVM FritzBox 7390.

Habt Ihr noch Tipps, Ideen? Optimierungsmöglichkeiten?

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