Berufsperspektiven als Geisteswissenschaftler im digitalen Zeitalter

Der Bonner Journalist Benjamin O’Daniel hat mich im März 2015 für das Magazin des Bonner Wissenschaftsladens interviewt. Das Magazin habe ich zum ersten Mal Anfang 2013 gesehen, als ich gegen Ende des Geschichts- und Psychologie-Studiums auf Jobsuche ging. Zufällig gab es ein Angebot: 3 Ausgaben für 10€. Dort waren viele Stellenanzeigen aus den Kultur- und Geisteswissenschaften gesammelt. Berufsperspektiven als Geisteswissenschaftler im digitalen Zeitalter weiterlesen

VGWort und Blogs: Tantiemen für Wissenschaftliches Publizieren (Teil 3)

In Teil 1 und Teil 2 habe ich beschrieben, wie man für wissenschaftliche Publikationen etwas Geld von der VGWort bekommen kann. Beim Print-Produkt, besonders der Einzelmonographie lohnte sich der Aufwand, beim Online-Text ist der Aufwand so hoch, dass es sich für die meisten Wissenschaftsblogger kaum lohnt. Im dritten Teil möchte ich beschreiben, wie man Online-Texte nach erfolgreicher Zählung nun melden kann und damit zeigen, welch hohen Aufwand Wissenschaftsblogger für die wenigen Online-Tantiemen betreiben müssten. VGWort und Blogs: Tantiemen für Wissenschaftliches Publizieren (Teil 3) weiterlesen

L.I.S.A. Interview mit Georgios Chatzoudis: Bonner Blogs, soziale Medien und Wissenschaft

Für das Portal L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung hat mir Georgios Chatzoudis im Interview einige sehr gute Fragen zum Bloggen, zu Bonn und zur Rolle von Blogs in der Wissenschaft gestellt. Leider habe ich es nicht geschafft, kurze Antworten zu geben. Das Interview erschien am 20.08.2015. Hier wird mein Text zweitpubliziert.

Ihr solltet den Artikel mit schönen Screenshots am besten direkt bei L.I.S.A. lesen, dort gibt es noch mehr spannende Interviews, Artikel und Videos aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften: http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/ich_blogge_auch_weil_ich_gelesen_werden_moechte.

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VGWort und Blogs: Tantiemen für Wissenschaftliches Publizieren (Teil 1)

Jeden Tag bekomme ich ein paar Spam-Emails, die mir versprechen Geld im Internet zu verdienen. Einen ganz legalen Weg habe ich mit diesem Blog und zwei Büchern ausprobiert und Erfahrungen mit der VGWort im Internetzeitalter gemacht, die ich gerne teilen möchte. Im ersten Teil beschreibe ich den Ablauf für klassische Printprodukte, wie einer wissenschaftlichen Monographie und einem Beitrag in einem wissenschaftlichen Sammelband. Im zweiten Teil beschreibe ich dann die Meldung von “Texten im Internet” bei der VGWort via METIS. Im dritten Teil möchte ich Aufwand und Probleme für Blogger mit der VGWort analysieren. VGWort und Blogs: Tantiemen für Wissenschaftliches Publizieren (Teil 1) weiterlesen

Crowdfunding in der Wissenschaft: Pro (und Contra) im Helmholtz-Magazin

„Ich konnte sofort mit der Forschung beginnen, nur meinem Gewissen und der Community verpflichtet.“

sagt Sascha Foerster, Promovend am Zentrum für Alternskulturen und Community Manager für das Blogportal de.hypotheses.org.

Crowdfundig eröffnet neue Wege in der Wissenschaft. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Dank dieser Finanzierungsmöglichkeit konnte ich von Februar 2014 an für ein Jahr weiter an der Studie „Deutsche Nachkriegskinder“ arbeiten. Vorher wollte kein Stipendium und keine Förderlinie zu mir und meinem Promotionsprojekt passen. Crowdfunding in der Wissenschaft: Pro (und Contra) im Helmholtz-Magazin weiterlesen

7 nützliche WordPress-Plugins für Wissenschaftler III

Beim BarCamp Science 2.0 habe ich eine Session zu WordPress-Plugins für Wissenschaftler angeboten. Die 45 Minuten waren sehr knapp und ich bin etwas zu engagiert in die Session gegangen und wollte die 14 Plugins aus Teil I und Teil II der Serie vorstellen und auch noch in einer Testinstanz ausprobieren lassen. Glücklicherweise gab es noch das Etherpad in dem alle ihre Plugin-Tipps gesammelt haben, so dass ich daraus ein paar neue interessante WordPress-Plugins für Wissenschaftsblogger kennen gelernt habe und nun ein paar davon hier vorstellen kann.

Das BarCamp Science 2.0 habe ich in einem Podcast dokumentiert: http://podcast.saschafoerster.de/psf002-barcamp-science-2-0-am-24-maerz-2015-im-zbw-hamburg/. Die Ergebnisse der Sessions wurden in Etherpads gesammelt: https://etherpad.wikimedia.org/p/s20bar5

Aber jetzt geht’s los mit den Plugins! 7 nützliche WordPress-Plugins für Wissenschaftler III weiterlesen

BarCamps in der Wissenschaft? #thatcampgoe #bcbn15 #bwok15 und #s20bar!

Mein erstes BarCamp war das THATCamp 2014 in Göttingen (#thatcampgoe). Im Februar diesen Jahres habe ich dann zum ersten Mal das BarCamp Bonn koorganisiert (#bcbn15). Heute Abend treffen sich die Bonner Wissenschafts-Online-Kommunikatoren und diskutieren zum Thema “Neue Eventformate in der Wissenschaft” und am 24. März 2015 biete ich in Hamburg noch mal selbst Sessions an, nämlich beim “BarCamp Science 2.0” (#s20bar), zu dem ich im Rahmen der Konferenz Science 2.0 vom ZBW eingeladen wurde. BarCamps in der Wissenschaft? #thatcampgoe #bcbn15 #bwok15 und #s20bar! weiterlesen

7 nützliche WordPress-Plugins für Wissenschaftler II

Als geisteswissenschaftlicher Blogger, bloggender Geisteswissenschaftler und Geisteswissenschaftsblogcommunitymanager kommt es ab und zu vor, dass ich interessante Plugins für diese Zielgruppe suche und selbst nutze. Noch mehr Plugins findet ihr im ersten Artikel aus der Reihe.

Broken Link Checker

Broken Link Checker sagt per Email oder im Backend Bescheid, wenn irgendein Link in einem Artikel nicht mehr funktioniert. Der Witz daran ist, dass der kaputte Link nicht einfach nur durchgestrichen wird, sondern auch durch den entsprechenden Link auf das “Internet Archive” ersetzt werden kann. So schön kann die Geschichte des Internets sein.

https://wordpress.org/plugins/broken-link-checker/

CommentPress

CommentPress ist ein Theme und ein Plugin zugleich und macht aus Eurem Blog ein sogenanntes “Social Reading Tool” mit allem drum und dran. Im Endeffekt heißt das nichts anderes, als dass eure Leser nicht nur ganze Artikel, sondern jeden einzelnen Absatz kommentieren können. Wie das aussieht, könnt ihr euch bei meiner Magisterarbeit http://angstvordemkoreakrieg.de als beta-Version anschauen. Übrigens: Man kann nur ein komplettes WordPress-Blog (oder eine komplette Seite im WordPress-Multisite-Verbund) damit ausstatten, also nicht nur eine Unterseite in einem Blog. Und die Übersetzung ist inexistent noch nicht sehr weit fortgeschritten.

http://futureofthebook.org/commentpress/

Cite

“Aber Blogs kann man doch gar nicht zitieren?” Lasst euch nicht in die Irre führen, kann man doch. Und um das auch deutlich für alle Internetausdrucker sichtbar zu machen, installiert Ihr das Plugin “Cite” und erhaltet einen Shortcode mit dem ihr einen Zitiervorschlag für den Blogartikel generiert. So wie hier:

[cite]

Überzeugt? Dann zitiert diesen Artikel und ladet das Tool herunter:

http://demo.enigmaweb.com.au/cite/

wp-pdf.js

Im vorherigen Artikel habe ich noch keine gute Lösung zum nativen Einbetten von PDFs gefunden. wp-pdf.js kommt schon sehr nahe an meine Idealvorstellungen heran, leider ist es nicht wirklich reponsive (also nicht für Mobilgeräte optimiert) und ich habe nicht so richtig Kontrolle darüber, wie groß das PDF angezeigt wird. Anzusehen ist es beispielsweise hier im Artikel zu “Blumen für Clio“. Ein besseres, das auf dem eigenen Server läuft und kostenlos ist, habe ich bisher nicht gefunden.

https://wordpress.org/plugins/wp-pdfjs/

Social Metrics Tracker

Social_Metrics_Tracker_‹_weblogSF_—_WordPressSocial Metrics Tracker verrät euch im Backend, wie oft der Blogartikel in den verschiedenen sozialen Medien, wie Facebook, Twitter, Google+ und LinkedIn geteilt und geliket wurden. Das Plugin ist eine schöne Ergänzungen zu den normalen Seitenstatistiken.

https://wordpress.org/plugins/social-metrics-tracker/

PressForward

PressForward ist einerseits ein Feedreader, also könnt ihr damit andere Blogs abonnieren und lesen. Zugleich könnt ihr damit aber auch Artikel kuratieren, also einzelne Artikel (zusammen in einem Redaktionsteam) aussuchen und auf eurem Blog Zitate oder Ausschnitte anzeigen. “Curated aggregation” lautet das Zauberwort und ganz praktisch wird es hier umgesetzt: http://digitalhumanitiesnow.org. Der Blog selbst ist natürlich auch empfehlenswert.

https://wordpress.org/plugins/pressforward/

Podlove

Zu einem Podcast, den man tatsächlich mit einem Smartphone oder auf dem Rechner abonnieren kann, gehört mehr als eine Audio- oder Videodatei in einem Blogartikel. Podlove ist ein fantastisches Tool um alles, was ihr euch vom Podcasten erträumen könnt, wahr zu machen. Leider ist es darum noch nicht ganz einfach alle Einstellungen sofort richtig zu machen. Aber wenn ihr das einmal gemacht habt, dann ist es nur noch ein Kinderspiel neue Folgen zu publizieren. Hier kann man sich das Ergebnis von Podlove anschauen: http://podcast.saschafoerster.de. Ich habe vor einem Jahr schon mal einen längeren Artikel zum Podcast-Workshop mit Daniel Meßzner geschrieben, wo alles wichtige dazu geschrieben steht.

https://wordpress.org/plugins/podlove-podcasting-plugin-for-wordpress/

Plugins, die vielleicht fehlen

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir noch Tipps gebt, welche WordPress-Plugins Wissenschaftler in ihren Blogs noch unbedingt brauchen. Mit welchen habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

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Crowdfunding in der Wissenschaft: Erfahrungsaustausch mit Janine Noack und Thorsten Witt per Livestream

Janine Noack überlegt, ob Crowdfunding der richtige Weg ist, um ihr Forschungsprojekt zum Einsatz von Computertechnik in NVA und Bundeswehr zu finanzieren.
Thorsten Witt ist Projektleiter bei Wissenschaft im Dialog und hat die wissenschaftliche Crowdfunding-Plattform ScienceStarter.de von Anfang an mitentwickelt.
Sascha Foerster hat letztes Jahr das Projekt “Die Suche nach den Nachkriegskindern” über ScienceStarter für ein Jahr finanziert.
Wir drei werden morgen ab 17:30 Uhr im Livestream über die Vor- und Nachteile des Crowdfundings in der Wissenschaft sprechen und hoffentlich Janines Frage beantworten.

https://plus.google.com/events/c0jipea7j40fkot1pib4f6ucacg

Historikertag 2014: Digitales in der Geschichtswissenschaft

Beim 50. Historikertag 2014 war deutlich zu spüren, dass das “Digitale in den Geschichtswissenschaften” stärker genutzt und wahrgenommen wird. Benedikt Rothhagen hat zum “Digitalen in den Geschichtswissenschaften” einige Interviews geführt und einen Bericht erstellt. Der Beitrag wurde am Montag, den 13. Oktober 2014 bei Radio Funkwerk gesendet und wird hier mit freundlicher Genehmigung  zweitveröffentlicht.

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