Wissenschaftliches Crowdfunding für die „Deutsche Nachkriegskinder“-Studie. Erfahrungen aus der Startphase

„Crowdfunding ist eine schönere Bezeichnung für digitalen Haustürverkauf.“

So hat das (bisher) niemand gesagt. Aber es bringt für mich auf selbstironische Weise auf den Punkt, dass man auch beim Crowdfunding ein Produkt an den Mann bringen muss, also Akquise betreibt. Tatsächlich gab es in der ersten Phase meines Crowdfunding-Projekts bei Sciencestarter (“Deutsche Nachkriegskinder 1952-1961 – revisited”) die Rückmeldung, dass es nicht schön sei, wenn “Wissenschaftler sich selbst zu Markte tragen” müssen. Doch auch bei anderen Formen der Projektförderung muss man Menschen in Förderorganisationen von seinen Ideen und Forschungszielen überzeugen. Wissenschaftliches Crowdfunding für die „Deutsche Nachkriegskinder“-Studie. Erfahrungen aus der Startphase weiterlesen

Mein erster ScienceSlam für das Nachkriegskinder-Projekt

Am 14. Oktober 2013 habe ich zum ersten Mal an einem ScienceSlam im Bonner Pantheon-Theater teilgenommen. Dort habe ich das Thema meiner Psychologie-Diplomarbeit vorgestellt. Der Vortrag trug den sperrigen Titel „Evaluation der Methodologie einer Stichprobenreaktivierung“. Dabei ging es im Kern um eine einfache Frage: Wie bekomme ich eine Einwilligung zur Teilnahme an einer Studie von etwa 4000 Menschen, von denen ich aber nur 60 Jahre alte Adressen habe?

Der Auftritt hat mir sehr viel Spaß bereitet. Es war sehr schön, im Bonner Pantheon hinter die Kulissen blicken zu dürfen, um danach vor großem Publikum im Rampenlicht zu stehen und wissenschaftliche Inhalte in unterhaltsamer Form zu präsentieren. Hier ist die Aufzeichnung meines Vortrags.

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